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Eine Alpfahrt, die ist lustig, eine Alpfahrt, die ist schön … Na ja, nicht immer und überall. Wenn sie aber so verläuft wie unsere mit der jüngsten Ausbaustufe des 1.7 CDTI Automatik, stimmt man schon mal eine fröhliche Melodie an – zumindest im Geiste.

Testfahrt neuer Opel MerivaDer Meriva-MVBns absolvierte diese Prüftour ohne Fehl und Tadel, wie erhofft und vorausberechnet. Dabei spulten wir unterschiedliche Anforderungsprofile ab. Unser FlexChampion bewährte sich als Reisewagen auf der Autobahn, als Hannibals Erbe 2.000 Meter hoch in den Alpen und als City-Flitzer in Turin.

Die Rush-hour-Einlage in Italiens Auto-Hauptstadt geriet zur Nerven-Zerreißprobe: mindestens vier „Boliden“ auf zwei Spuren vor der Ampel, natürlich alle auf der Pole Position, eine Szene wie beim Formel 1-Start in Hockenheim, nur diesmal mit besserem Ausgang für die Deutschen ;-) .

Unser Durchschnittsverbrauch über rund 1.500 Kilometer lag übrigens nur ganz knapp, genau genommen 0,3 Liter, über dem MVEG-B-Veröffentlichungswert. Und das mit bis zu vier Personen und Gepäck an Bord – respektabel, würde ich sagen. Dies vor allem, wenn man bedenkt, dass wir keine echte „Spritsparfahrt“ absolviert haben. Schließlich gehörte ein Astra 2.0 CDTI zu unserem Tross, den wir nicht warten lassen wollten…

Testfahrt neuer Opel Meriva Testfahrt neuer Opel Meriva

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Wenn der Meriva jetzt auf die Straße kommt, ist er für uns in der Fahrzeugentwicklung längst ein alter Bekannter. Denn wir legen – nach 12-monatiger Konzeptionsphase inklusive intensiver Berechnungen und Simulation – knapp drei Jahre vor dem Marktstart das Aussehen eines neuen Modells millimetergenau fest: Form, Oberflächen und Interieur. Das bedeutet natürlich auch, dass wir Jahre im Voraus wissen müssen, was die Kunden von uns erwarten.

Prototyp neuer Opel MerivaNach diesem „Styling Freeze“ wird die Technik verfeinert. Für erste physische Tests bauen wir mit handgefertigten Teilen ein so genanntes „Integration Car“ auf. Rund anderthalb Jahre vor dem Marktstart erfolgt die Werkzeugfreigabe mit kompletten Datensätzen und fertigen Zeichnungen. Wesentliche technische Änderungen der Fahrzeug-„Hardware“ sind dann endgültig nicht mehr machbar.

Prototyp neuer Opel MerivaGut sechs Monate vor der Händlerpremiere fertigen wir Autos mit Serienwerkzeugen in drei Etappen: Los geht’s mit den PPV-Fahrzeugen zur Produkt- und Prozess-Validierung. Acht Wochen später folgen MVBns (Manufacturing Validation Build non-saleable) zur Validierung der Fertigung. Nach weiteren zwei Monaten entstehen MVBs in verkaufsbereitem Zustand. Mit etwa 100 Exemplaren sind unsere Mitarbeiter als interne Testflotte im normalen Straßenverkehr unterwegs. Deren Anregungen und Detailhinweise fließen noch ein, ehe die ersten „echten“ Kunden ihre Autos bekommen.

Dann heißt es: durchatmen. Aber nur kurz – schließlich tickt für uns schon die Facelift-Uhr…

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