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Proppenvoller Konferenzraum im Adam Opel Haus: In der ihm eigenen leidenschaftlichen Art bringt Jürgen Peitz den Kollegen aus verschiedenen Abteilungen die neuen Smartphone-kompatiblen, mobilen Rettungsdatenblätter nahe.

Mobile Rettungsdatenblätter Gleichzeitig proben die Werkfeuerwehr-Jungs um Oberbrandmeister Patrick Förgg für den Ernstfall. Besser: Sie tun so, als ob sie proben würden. Aufmerksamkeitsstarke Illustrationen waren gefragt, um möglichst anschaulich über die Rettungsdatenblätter-Initiative von Opel zu informieren. So entstanden neben dem Film mit dem Corsa im Mittelpunkt die Pressebilder mit dem Zafira im Fokus und schließlich die Aufnahmen für den Blog mit dem Meriva in der Rolle des Havaristen.

Wir waren dabei und schauten den Profis bei der Foto-Aktion vor der Werkfeuerwehr am K 165 über die Schulter.

Fotoproduktion Rettungsdatenblätter Fotoproduktion Rettungsdatenblätter Fotoproduktion Rettungsdatenblätter
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„Zwischenziel erreicht“ möchte ich im Navi-Stil sagen. Eine Art Orientierungshilfe sind sie ja auch, unsere neuen, mobilen Rettungsdatenblätter. Nach einem schweren Unfall erkennen die Helfer vor Ort damit auf einen Blick, wo welche einsatzrelevanten Fahrzeugteile sitzen: Airbag-Gasgeneratoren, Karosserieverstärkungen, Kraftstoffleitungen, Tank oder Batterie. Diese Komponenten vertragen sich nicht so ohne Weiteres mit Rettungsschere, Spreizer oder Hydraulikstempel.

Mobile Rettungsdatenblätter Die Rettungsdatenblätter von aktuell rund 60 Opel-Modellen sind unter der Adresse
www.opel-rescuecard.com für alle Smartphone-Nutzer online. Zielgruppe der geräteunabhängigen Gratis-Anwendung sind die Feuerwehren in Europa. Mit zehn europäischen Sprachen gehen wir an den Start, weitere sind in Planung.

In Deutschland hat Opel mit diesem neuen und bisher einzigartigen Service rund 40.000 Berufsfeuerwehrleute und über eine Million freiwillige Floriansjünger im Visier. Die speziell für Smartphones optimierte Version wurde mit den Feuerwehrprofis entwickelt. Dadurch ist aus den mobilen Rettungsdatenblättern ein kompromisslos praxisnahes Werkzeug geworden.

Die Smartphone-Lösung ist nach dem Vorbild des Internet-Pendants logisch strukturiert und bewusst einfach gehalten. Grafische Spielereien kosten nur wertvolle Ladezeit. Gleichzeitig sind die wesentlichen Informationen besonders nutzerfreundlich aufbereitet.

Alle mit Airbags ausgestatteten Opel-Modelle ab 1991 sind verzeichnet, darunter natürlich auch der neue Meriva mit den für die Rettungskräfte noch ungewohnten FlexDoors. Dank der Zoom-Funktion sind die wichtigen Abschnitte wie etwa die speziell angeordneten hochfesten Stähle an der Meriva-Flanke auch auf kleineren Handy-Displays gut erkennbar. So kann der Einsatzleiter seine Mannschaft zielgerichtet dirigieren.

Warum spreche ich eingangs vom „Zwischenziel“? Nun, wir wollen, dass die Einsatzkräfte mit maximaler Effizienz Leben retten können – und davon sollen nicht nur Opel-Kunden profitieren, sondern alle Autofahrer. Das Ziel ist also wirklich erst dann erreicht, wenn es mobile Rettungsdatenblätter auch von allen anderen Fahrzeugherstellern gibt. Damit bekommt die Feuerwehr genau das, was sie braucht: kompakte, schnelle, aktuelle und leicht zugängliche Informationen, um ihren lebenswichtigen Job bestmöglich machen zu können. Deshalb wollen wir auch die Verbreitung dieser Datenblätter unterstützen. Die „Send to friend“-Funktion ist ein Ansatz, damit sich dieses System bei der Feuerwehr schnell etabliert.

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Wo befinden sich in der Fahrzeugstruktur besondere Verstärkungen? Wo sitzt die Fahrzeug-Batterie bzw. Batterien? Und an welchen Orten sind die Airbagmodule verbaut? Diese und ähnliche Fragen von Feuerwehrleuten beantworten die so genannten Rettungsdatenblätter. Die Helfer erkennen damit auf einen Blick, wo welche rettungsrelevanten Fahrzeugkomponenten verbaut sind. Übrigens ist Opel der einzige Fahrzeughersteller, der diese Karten heute schon in zehn Landessprachen zur Verfügung stellt. Mit diesen wichtigen Informationen kann der Einsatzleiter die unfallspezifisch beste Taktik anweisen und somit eine schnelle Rettung der Insassen und die Sicherheit der Feuerwehrkollegen gewährleisten.

Standardmäßig werden bei Opel alle neuen Modelle vor Markteinführung von unserer Werkfeuerwehr auf „Rettungstauglichkeit“ hin erprobt und regelrecht zerlegt. Im Nachgang werden diese Erfahrungen in Schulungen und praktischen Übungen an Feuerwehren weitergegeben. Beispielweise wo man den Rettungsspreizer und die -schere optimal ansetzt, um eingeklemmte Insassen zu befreien.

Beim neuen Meriva sind vor allem die gegenläufigen FlexDoors und ihr automatisches Schließsystem für die Feuerwehren interessant. Deshalb hat unsere Opel-Werkfeuerwehr Versuche mit verschiedenen Rettungsgeräten durchgeführt. Das Ergebnis der Tests: Aktuelle Rettungsgeräte wie Spreizer und Schere sind auch für die FlexDoors optimal geeignet.

Der hier gezeigte Film präsentiert einen Teil einer solchen Veranstaltung. Ergänzend wird bald in einem speziellen Feuerwehr-Fachmagazin über dieses Thema berichtet. Nicht nur für die rund 40.000 Berufsfeuerwehrleute, sondern potentiell auch für die rund eine Million freiwilligen Retter in Deutschland.



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