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Die Pressevorstellung der neuen Diesel-Generation für den „Flexibilitäts-Champion“ Meriva hatte es wahrlich in sich. Eine Qualität, die man als Redner und Discussion Partner in Cannes haben musste, war – Flexibilität.

Dr. Thomas Wagner bei der Meriva Diesel Vorstellung in Cannes 2010 An der Stelle kommt Nicolas Sarkozy ins Spiel. Der Herr Staatspräsident vertritt eine, sagen wir mal, umstrittene Rentenreform. Die französischen Gewerkschaften jedenfalls riefen deswegen landesweite Streiks aus – mit Erfolg, wie wir und die von Opel nach Cannes eingeladenen Journalisten feststellen mussten. An den Flughäfen der Grande Nation ging zeitweise nichts mehr.

Nicht verzagen, Opel fragen. Beispiel Bahn-Meriva-Brücke: Um den serbischen Medienvertretern doch noch den Zugang zur Veranstaltung zu ermöglichen, wandelte das Organisationsteam die Flüge nach Nizza in Bahnfahrten nach Genua um. Als Shuttles von Genova Stazione zum 225 Kilometer entfernten Stützpunkt-Hotel Martinez in Cannes standen Diesel-Meriva bereit. Dank weiterer, ähnlich ingeniöser Arrangements kamen am Ende doch noch alle Gäste aus ganz Europa zu ihren Informationen und Fahreindrücken.

Meriva Diesel Vorstellung Cannes 2010 Was bedeutete der ganze Wirbel um den Streik für uns? Nun, bei mir standen dann halt statt der geplanten zwei Reden vor 60 Leuten plötzlich sieben Präsentationen vor zwei bis 20 Journalisten auf dem Programm. Um die Neuerungen an unseren Aggregaten zu verdeutlichen, versammelten wir die Gruppen gerne um die schönen 1:1-Durchsicht-Modelle der neuen 1.7 CDTI und 1.3 CDTI. Direkt am „Objekt“ konnten wir Fragen klären wie: Wo befinden sich die Drucksensoren im Brennraum? Wozu dient die elektrische Lagerückmeldung des Verstellmechanismus im Turbinengehäuse des Turboladers? Wonach richtet sich die Länge der Serviceintervalle? Wie ist die Durchströmungsrichtung des Abgasrückführungs-Kühlers? Welche Vorteile bringt der Einlasskrümmer aus glasfaserverstärktem Kunststoff?

Um hoffentlich einige Erkenntnisse reicher traten die Journalisten den – wohlorganisierten – Heimweg an. Und auch wir haben wieder etwas gelernt: Flexibilität ist Trumpf.

Meriva Diesel Vorstellung Cannes 2010 Meriva Diesel Vorstellung Cannes 2010 Meriva Diesel Vorstellung Cannes 2010 1.7 CDTI Dieselmotor

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Meriva Diesel Vorstellung Cannes 2010 Die Pressevorstellung eines neuen Produktes ist so etwas wie die Krönung jahrelanger Entwicklungsarbeit. Ich hatte wie zwölf ITEZ-Kollegen das Glück, die Meriva Diesel/Corsa Athletics-Präsentation in Cannes begleiten zu dürfen. Meine Aufgabe als Discussion Partner Powertrain war es, die neue Generation unserer 1.7 CDTI und 1.3 CDTI ins rechte Licht zu rücken. Ich hielt an drei Tagen sieben Vorträge in Deutsch und Englisch vor bis zu 20 Journalisten.

Journalisten am Flughafen NizzaZunächst aber möchte ich unserer Presseabteilung ein dickes Lob zollen: Mit hohem logistischen Aufwand wurden über 600 europäische Journalisten an die französische Mittelmeerküste eingeladen und abwechselnd an insgesamt zehn Tagen nach allen Regeln der PR-Kunst betreut. Ein Teilaspekt der Organisation sei hier stellvertretend für unzählige andere kurz beschrieben: 80 Testwagen mussten nach Cannes geschafft, täglich mehrfach gewaschen, innen gereinigt und mit frischen Informationsunterlagen ausgestattet an vier „Locations“ vorgehalten werden.

Meriva vor dem Hotel Martinez in Cannes Etappenziele waren ein Künstleratelier in Antibes, das Château de la Bégude bei Valbonne, die Parfümstadt Grasse, das Hotel Martinez in Cannes und natürlich der Flughafen Nizza – das hört sich nach purem Vergnügen an, ich weiß. Wenn ich dann noch pflichtschuldigst vom schönen Rotwein zum fünfgängigen Dinner im Stützpunkt-Hotel berichte, werden mir vermutlich drei Tage Urlaub angerechnet. ;-)

Die andere Seite der Medaille sieht so aus: Pressetext und die freigegebenen Antworten auf alle möglichen Fragen auswendig lernen, immer nett und freundlich sein, bereitwillig Auskunft erteilen, ohne Geheimnisse zu verraten oder etwas Falsches zu sagen. Es macht halt schon einen Unterschied, ob man als Privatmann in Bermuda-Shorts oder als Firmen-Repräsentant und Kompetenzträger an der Bar steht. Der herrlich torfige Single Malt schmeckte aber auch in offizieller Mission…

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Das Finale der europäischen „Opel ecoFLEX Experience“ auf dem Sturup-Raceway bei Malmö in Schweden machte es wieder einmal deutlich: Nicht nur in Sachen Bildung oder im Gesundheitswesen wissen die Skandinavier, wo’s lang geht. Sie sind auch ganz besonders „grüne“ Autofahrer mit einem Füßchen für den Meriva. Der Beweis: Gold, Silber und Bronze gingen in der Disziplin „Meriva Range Exploration“ (Reichweiten-Prüfung) an Schweden, Finnland und Norwegen. Nur am Heimvorteil kann das nicht gelegen haben…

Opel Meriva 1.3 CDTI ecoFLEXVon den über 70.000 Spritsparwilligen, die an der Online-Auslobung teilgenommen hatten, kamen 20 Finalisten nach Malmö. In vier Disziplinen mussten sie dort ihre ökologischen Fahrkünste unter Beweis stellen. Zum Beispiel: Wie weit komme ich mit dem Meriva 1.3 CDTI ecoFLEX mit nur einem halben Liter Diesel im Tank? Schleichfahrten waren verpönt. Wer zu langsam fuhr, bekam eine Strafrunde auf der leicht hügeligen Rennstrecke aufgebrummt. Beim Gewinner Jesper Forsberg aus Schweden standen am Ende 18,13 Kilometer auf dem Zähler. Umgerechnet gönnte sich der Meriva bei 40,49 km/h nur 2,75 Liter auf 100 Kilometer. Der durchschnittliche Verbrauch aller Teilnehmer lag bei 3,13 Litern.

Gesamtsieger der „ecoFLEX Experience“ ist übrigens der Portugiese António Gonçalves, der zur Belohnung einen der ersten Opel Ampera frei Haus geliefert bekommt. Gleich hinter ihm landeten der Däne Yakup Pelit und der Finne Keijo Tapio Leppävuori auf dem Treppchen.

Scandinavia: 12 points!

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Eine Alpfahrt, die ist lustig, eine Alpfahrt, die ist schön … Na ja, nicht immer und überall. Wenn sie aber so verläuft wie unsere mit der jüngsten Ausbaustufe des 1.7 CDTI Automatik, stimmt man schon mal eine fröhliche Melodie an – zumindest im Geiste.

Testfahrt neuer Opel MerivaDer Meriva-MVBns absolvierte diese Prüftour ohne Fehl und Tadel, wie erhofft und vorausberechnet. Dabei spulten wir unterschiedliche Anforderungsprofile ab. Unser FlexChampion bewährte sich als Reisewagen auf der Autobahn, als Hannibals Erbe 2.000 Meter hoch in den Alpen und als City-Flitzer in Turin.

Die Rush-hour-Einlage in Italiens Auto-Hauptstadt geriet zur Nerven-Zerreißprobe: mindestens vier „Boliden“ auf zwei Spuren vor der Ampel, natürlich alle auf der Pole Position, eine Szene wie beim Formel 1-Start in Hockenheim, nur diesmal mit besserem Ausgang für die Deutschen ;-) .

Unser Durchschnittsverbrauch über rund 1.500 Kilometer lag übrigens nur ganz knapp, genau genommen 0,3 Liter, über dem MVEG-B-Veröffentlichungswert. Und das mit bis zu vier Personen und Gepäck an Bord – respektabel, würde ich sagen. Dies vor allem, wenn man bedenkt, dass wir keine echte „Spritsparfahrt“ absolviert haben. Schließlich gehörte ein Astra 2.0 CDTI zu unserem Tross, den wir nicht warten lassen wollten…

Testfahrt neuer Opel Meriva Testfahrt neuer Opel Meriva

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In die von Chefingenieur Helmut Ruff skizzierte Entwicklungsgeschichte waren wir Motoringenieure von Anfang an voll eingebunden. Der Startschuss zur CDTI-Applikation für den Meriva B erfolgte mit dem geschilderten „Styling Freeze“. Von da an entwickelte sich ein enges Verhältnis zu unseren Subsystem Mules, kurz SSM, auf Zafira B-Basis. Eines dieser Fahrzeuge haben wir extra für den Blog noch mal aufgespürt und abgelichtet, bevor es demnächst wohl den Weg alles Irdischen geht.

Prototyp neuer Opel Meriva Meriva-Mule im Zafira-Gewand

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