Heute ist die Kinopremiere des 3D-Meriva-Spots. Ich habe mit Sandra Cameron, bei Opel für digitale Projekte zuständig, über die Hintergründe des Projekts gesprochen.

Wie verbreitet sind 3D-Animationen und -Filme im Internet?

Es macht uns schon ein bisschen stolz, dass wir mit diesem Projekt Vorreiter innerhalb der Automobilindustrie sind. 3D ist ja insgesamt ein wichtiges Zukunftsthema für Fernsehen und Internet. Vor diesem Hintergrund ist der Meriva-Spot schon ein deutliches Signal.

Warum gerade für den neuen Meriva eine 3D-Animation?

Der Meriva ist ein sehr innovatives Auto. Das neue Türkonzept und zahlreiche Ideen sorgen im Innenraum für besonders hohe Flexibilität. Da lag es für uns nah, auch in der Kommunikation neue Technologien einzusetzen. Und über die Dreidimensionalität des Films kommt natürlich auch der Reiz der FlexDoors besonders gut zum Ausdruck.

Wie entsteht die Dreidimensionalität?

Wir haben zwei technologisch völlig unterschiedliche Versionen erstellt, eine fürs Kino und eine Internetfassung. Im Internet verwenden wir das klassische stereoskopische Verfahren. Die überlagerten Motive sind durch die Brillen mit einer roten und einer blauen Folie als dreidimensionales Bild wahrnehmbar. Beim Kinospot kommt das innovative, erst seit einigen Monaten eingesetzte Polarisationsverfahren zum Zug. Dabei werden, vereinfacht gesagt, abwechselnd das rechte und linke Bild projiziert. In den deutschen Kinos ist der Spot heute erstmals zu sehen, im Vorprogramm des neuen 3D-Films „Für immer Shrek“. Der räumliche Eindruck ist hier noch viel realitätsnäher als bei der Internetversion.

Wo gibt’s die Brillen fürs Internet?

In unserem Meriva 3D-Special können sie direkt geordert werden.

Wird 3D in der Opel-Kommunikation auch in Zukunft eine Rolle spielen?

Wenn es weitere interessante Entwicklungen in der 3D-Technologie gibt – ganz klar! Wir haben gerade in der Meriva-Kommunikation von Anfang an auf neue technische Möglichkeiten gesetzt, etwa mit dem interaktiven Internet-Film, der hier ja im März ein Thema war. Es gibt die klare Entscheidung: Innovative Fahrzeuge werden wir weiterhin kreativ und mit innovativen Medien in Szene setzen.

19 Reaktionen zu “Neue Marketing-Dimension”

  1. toby

    Super!

    Bloß den Anfang könnte man verkürzen, lieber die Vorteile des Autos zeigen…

  2. Josh

    Sehr gut! Das freut mich das spiegelt die Innovationsbereitschaft. Für OPEL wäre eine neue Dimension des Autos als Alleinstellungsmerkmal interessant. Ein Fahrzeug das mit dem Fahrer über Pulsmesser etc vernetzt ist. Dadurch kann der Komfort des Fahrens auf ein noch nie dargewesens Niveau erhöht werden. Ambientbeleuchtung, Innenraumbeleuchtung, Musik und Duftstoffe, welche je nach gemessenen Situationen sich positiv auf das Fahrverhalten auswirken und somit auch die Fahrsicherheit gefördert wird.

    Wie wäre es mit 3D Animationen des Interieurs in HD-Auflösung (keine reinen Computerzeichnungen) sondern Echtaufnahmen. Dadurch dürfte sich ein räumliches Gefühl des Innenraums darstellen lassen.

  3. Markus

    Glückwunsch zu den drei weiteren Dieselmodellen. Könnte jemand aus der Motorenentwicklung klarstellen, ob die 110 und 130PS-Versionen 5,2 oder 5,0 Liter im Mix verbrauchen? Ersteres findet man in der Pressemitteilung, letzteres im Konfigurator…

    Danke!

  4. Dr. Thomas Wagner

    @ Markus: Der Treibstoffverbrauch (kombiniert) der beiden 1.7 CDTI-Motoren mit 110 PS/280 Nm bzw. 130 PS/300 Nm beträgt 5,2 Liter je 100 km.

  5. A.H.

    Das Drehmoment zum 1.3 CDTI ECOFlex mit 95 PS ist nicht eindeutig. In der Preisliste steht von 1750-3500, auf der Homepage zum Motor 1750-2500. Was stimmt nun ? Und welche Verbrauchsangaben stimmen wirklich (auch hier gibt es zw. Prospekt, Preisliste und Homepage 3 verschiedene Angaben !!!)

  6. JanChris

    Glückwunsch zum gewonnenen Vergleich in der AB !

  7. didi

    Oh ! In der aktuellen ?!? Zuvor ja noch zum Vorteil des Roomster entschieden worden…

  8. didi

    “Vergleich Opel Meriva/Kia Venga/Citroën C3″ gerade nachgeschaut abei autobild.de
    Nun ja, die waren im vorgenannten Test (mit dem Skoda) ja auch bereits hinter dem Meriva eingereiht gewesen …;o)
    Zudem ich es höchst fraglich fand (wie allg. Autogazetten-Tests ;o), den überteuren 140 PS gegen die schwächere, x-tausend-billigeren Kontrahenten aufzustellen…(!)

  9. Moderator

    @ A.H.: Die Angaben in der Preisliste sind korrekt. Der Katalog entstand auf der Grundlage vorläufiger Daten. In der Nachdruck-Version werden die genannten Unstimmigkeiten beseitigt sein. Beim Drehmoment-Drehzahlfenster im Motor-”Showroom” handelt es sich um einen allzu menschlichen Übertragungsfehler. Vielen Dank für den Hinweis.

  10. didi

    Wieso kommt der ADAC beim Test des “B” eigentlich auf ein so deutlich kleineres (geradezu im Kleinwagenformat !) Kofferraumvolumina als beim “A” ???!

    www1.adac.de/Tests/Autotest/TETDaten/Autotest/AT4410_Opel_Meriva_1_4_Turbo_Innovation.pdf

    Das nicht zwingend mehr dabei herauskommt ist Euren eigenen Maßangaben über “Länge am Boden”, Breite etc. ja von beiden Katalogen schon zu entnehmen gewesen, bzw. allein live betrachtet…

  11. toby

    wieso der Kofferraum ist doch eigentlich genau so richtig aufgeteilt!

    Das sind insgesamt 355l…

    Das ist mehr als der alte

    mfg

  12. didi

    Also ich les da u.a. in der Bildunterschrift, “…Mit 275 l Volumen ist der Kofferraum zwar keiner als beim Vorgängermodell (330 l), allerdings befindet sich unter dem Kofferraumboden noch weiterer Stauraum mit 80 l zur Verfügung.”
    Joh, dieses Unterfach hab ich beim “A” aber auch noch !
    Bzw. ich geh doch ansonsten von gleichen Meßmethoden/Kriterien (der Sitzeinstellung etc.) aus !(?)

    PS: Im ADAC-Archiv der “A”… www1.adac.de/Tests/Autotest/TETDaten/Autotest/AT0944_Opel_Meriva_18_Enjoy.pdf

  13. Markus

    Es wäre in der Tat mal interessant, von kompetenter Stelle didis Frage beantwortet zu bekommen: wie kann es sein, dass das Kofferraumvolumen des B kleiner als das des A sein soll? Verschiedene Messmethoden könnten ja nur die Werte, nicht aber das Verhältnis von Vorgänger zu Nachfolger beeinflussen…

  14. toby

    So, extra deswegen jetzt im Kino gewesen… :)

    Irgendwie hat die ankündigung für die 3D Brille gefehlt, es ging auf einmal los…
    Jedenfalls ist das in Dresden so…

    mfg

  15. Markus

    Vorgestern konnte ich samt Familie nun endlich einen Meriva Edition mit 140 PS mehrere Stunden probefahren und nicht mehr nur im Stand die natürgemäß blumigen Marketingversprechen überprüfen.

    Das Positive vorweg: das Raumkonzept und der Fahrkomfort sind wirklich hervorragend, die Knöpfe auf der Mittelkonsole nicht unübersichtlicher als bei anderen Marken (kann also den meisten Schreibern im entsprechenden Astra-Blog-Beitrag nur beipflichten!), die Straßenlage ist auch bei Provokationen narrensicher und der Motor leise und völlig ausreichend durchzugsstark.

    Eigentlich ein rundum schönes Fahrerlebnis also, wenn da nicht die völlig inakzeptable Materialqualität der Hutze über Drehzahlmesser, Tacho etc. wäre. Ich bin sicherlich besonders empfindlich bezüglich jeder störenden Akustik beim Autofahren, und möglicherweise gaukelt einem die spätestens seit Insignia-Tagen sehr edle CockpitOPTIK mehr vor, als die Materialien stellenweise halten können. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man für einen durchschnittlich 20000 Euro teuren Wagen erwarten kann, dass auch bei hochfrequenten Stößen oder Kopfsteinpflaster keinerlei Knistern, Knacken o.ä. auftritt. Letzteres war leider beim Meriva deutlich der Fall, und ein Griff an o.g. Hutze entlarvte diese schnell als labilen Grund allen Übels. Weshalb wird hier, in unmittelbarer Nähe der Kundenohren, so hemmungslos gespart? Das kann selbst mein viel mehr aus Hartplastik bestehender Corsa C besser.

    Das Fazit der Probefahrt war so gerade nicht im Sinne des Herstellers – ich würde mir einen Meriva so derzeit nicht kaufen. Ich kann die Verantwortlichen für die Innenraummaterialien daher nur herzlich bitten, hier im Zuge von Modellpflege einzugreifen. Nicht nur für meine überempfindlichen Ohren, sondern auch für die von potenziellen Neukunden.

  16. didi

    Joh, das Wackelding fällt nicht nur dir auf, wie auch die sehr lockere, kratzempfindlich klavierlack/speckplastik-schwarze Verkleidung der B-Säule und zuletzt auch wieder fugen und spaltmaße am Modell im Verkaufsraum, da guckt man zwischen scheinwerfer+stoßfänger komplett durch…

  17. Markus

    Eine Anregung an den Moderator: wäre es angesichts dieses offensichtlichen Zielkonfliktes zwischen (wahrlich toller) Optik und der tatsächlichen Beschaffenheit der Innenraummaterialien nicht vielleicht möglich, einen eingenen Blogbeitrag der Experten dazu anzuregen? Zum ersten Aspekt (“Color and trimm”) hieß es ja, es sei schon etwas in Arbeit, aber m.E. müssen beide o.g. Aspekte zusammen dargestellt werden…

  18. didi

    Haha, ich amüsier mich gerade über die neuen MINI Countryman Spots:
    - “3 Männer und 1 pinkelndes Kind”, so kann man die Innovation (für MINI) von 4 Türen anpreisen !

    -”Sushi im Auto”, so kann man deren CenterRail (Gegenpart zu Opel’s FlexRail) köstlich aufzeigen !

    http://www.horizont.net/kreation/tv/pages/protected/show.php?tim...

    http://www.horizont.net/kreation/tv/pages/protected/show.php?tim...

  19. didi

    Neue Agentur, Neue Bezeichnung, Neue Preise…
    naja.
    media.gm.com/content/media/de/de/news/news_detail.brand_opel.html/content/Pages/news/de/de/2010/OPEL/11_24_Scholz_Friends

    Aus Edition wird Design Edition, wenn schon Design Räder, dann “musste” das wohl auch noch ergänzt werden (?).
    Ich nehm aber mal an, dass die hier jetzt serienmäßigen “Solar Protect”- Scheiben weiterhin statt der vorgegeben Bez. “stark getönt” nur schwach getönt sind (?)!!