Am Samstag, 4. September, lädt Opel in Rüsselsheim ab 10 Uhr zu einem Tag der offenen Tür. Dabei stellen sich viele Unternehmensbereiche vor und geben Einblicke in ihre Arbeit. Auch „alte Bekannte“ aus dem Meriva-Blog sind vor Ort. Exklusiv für unsere Blog-Leser stehen Entwicklungschef Klaus Nüchter und Produktmanagerin Verena Wieneke ab 14.30 Uhr Rede und Antwort.

Wer Lust auf ein Gespräch mit unseren Experten hat, schreibt bitte bis Donnerstag, 2. September, 12 Uhr eine Mail an moderator@meriva-blog.de (damit wir wissen, wie groß der Raum sein muss, denn wir erwarten einigen Trubel).

Das Programm zum Download (PDF):

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Wo befinden sich in der Fahrzeugstruktur besondere Verstärkungen? Wo sitzt die Fahrzeug-Batterie bzw. Batterien? Und an welchen Orten sind die Airbagmodule verbaut? Diese und ähnliche Fragen von Feuerwehrleuten beantworten die so genannten Rettungsdatenblätter. Die Helfer erkennen damit auf einen Blick, wo welche rettungsrelevanten Fahrzeugkomponenten verbaut sind. Übrigens ist Opel der einzige Fahrzeughersteller, der diese Karten heute schon in zehn Landessprachen zur Verfügung stellt. Mit diesen wichtigen Informationen kann der Einsatzleiter die unfallspezifisch beste Taktik anweisen und somit eine schnelle Rettung der Insassen und die Sicherheit der Feuerwehrkollegen gewährleisten.

Standardmäßig werden bei Opel alle neuen Modelle vor Markteinführung von unserer Werkfeuerwehr auf „Rettungstauglichkeit“ hin erprobt und regelrecht zerlegt. Im Nachgang werden diese Erfahrungen in Schulungen und praktischen Übungen an Feuerwehren weitergegeben. Beispielweise wo man den Rettungsspreizer und die -schere optimal ansetzt, um eingeklemmte Insassen zu befreien.

Beim neuen Meriva sind vor allem die gegenläufigen FlexDoors und ihr automatisches Schließsystem für die Feuerwehren interessant. Deshalb hat unsere Opel-Werkfeuerwehr Versuche mit verschiedenen Rettungsgeräten durchgeführt. Das Ergebnis der Tests: Aktuelle Rettungsgeräte wie Spreizer und Schere sind auch für die FlexDoors optimal geeignet.

Der hier gezeigte Film präsentiert einen Teil einer solchen Veranstaltung. Ergänzend wird bald in einem speziellen Feuerwehr-Fachmagazin über dieses Thema berichtet. Nicht nur für die rund 40.000 Berufsfeuerwehrleute, sondern potentiell auch für die rund eine Million freiwilligen Retter in Deutschland.



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Ich habe Hans-Peter Andrae im Rüsselsheimer Labor für Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) besucht. Der Chef der Elektrik- und Elektronik-Entwicklung bei Opel erklärt für den Blog, was er mit dem neuen Meriva angestellt hat, damit die Fahrzeugelektronik und alle elektrischen Funktionen allzeit ungestört arbeiten können.

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Das Finale der europäischen „Opel ecoFLEX Experience“ auf dem Sturup-Raceway bei Malmö in Schweden machte es wieder einmal deutlich: Nicht nur in Sachen Bildung oder im Gesundheitswesen wissen die Skandinavier, wo’s lang geht. Sie sind auch ganz besonders „grüne“ Autofahrer mit einem Füßchen für den Meriva. Der Beweis: Gold, Silber und Bronze gingen in der Disziplin „Meriva Range Exploration“ (Reichweiten-Prüfung) an Schweden, Finnland und Norwegen. Nur am Heimvorteil kann das nicht gelegen haben…

Opel Meriva 1.3 CDTI ecoFLEXVon den über 70.000 Spritsparwilligen, die an der Online-Auslobung teilgenommen hatten, kamen 20 Finalisten nach Malmö. In vier Disziplinen mussten sie dort ihre ökologischen Fahrkünste unter Beweis stellen. Zum Beispiel: Wie weit komme ich mit dem Meriva 1.3 CDTI ecoFLEX mit nur einem halben Liter Diesel im Tank? Schleichfahrten waren verpönt. Wer zu langsam fuhr, bekam eine Strafrunde auf der leicht hügeligen Rennstrecke aufgebrummt. Beim Gewinner Jesper Forsberg aus Schweden standen am Ende 18,13 Kilometer auf dem Zähler. Umgerechnet gönnte sich der Meriva bei 40,49 km/h nur 2,75 Liter auf 100 Kilometer. Der durchschnittliche Verbrauch aller Teilnehmer lag bei 3,13 Litern.

Gesamtsieger der „ecoFLEX Experience“ ist übrigens der Portugiese António Gonçalves, der zur Belohnung einen der ersten Opel Ampera frei Haus geliefert bekommt. Gleich hinter ihm landeten der Däne Yakup Pelit und der Finne Keijo Tapio Leppävuori auf dem Treppchen.

Scandinavia: 12 points!

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Eine Alpfahrt, die ist lustig, eine Alpfahrt, die ist schön … Na ja, nicht immer und überall. Wenn sie aber so verläuft wie unsere mit der jüngsten Ausbaustufe des 1.7 CDTI Automatik, stimmt man schon mal eine fröhliche Melodie an – zumindest im Geiste.

Testfahrt neuer Opel MerivaDer Meriva-MVBns absolvierte diese Prüftour ohne Fehl und Tadel, wie erhofft und vorausberechnet. Dabei spulten wir unterschiedliche Anforderungsprofile ab. Unser FlexChampion bewährte sich als Reisewagen auf der Autobahn, als Hannibals Erbe 2.000 Meter hoch in den Alpen und als City-Flitzer in Turin.

Die Rush-hour-Einlage in Italiens Auto-Hauptstadt geriet zur Nerven-Zerreißprobe: mindestens vier „Boliden“ auf zwei Spuren vor der Ampel, natürlich alle auf der Pole Position, eine Szene wie beim Formel 1-Start in Hockenheim, nur diesmal mit besserem Ausgang für die Deutschen ;-) .

Unser Durchschnittsverbrauch über rund 1.500 Kilometer lag übrigens nur ganz knapp, genau genommen 0,3 Liter, über dem MVEG-B-Veröffentlichungswert. Und das mit bis zu vier Personen und Gepäck an Bord – respektabel, würde ich sagen. Dies vor allem, wenn man bedenkt, dass wir keine echte „Spritsparfahrt“ absolviert haben. Schließlich gehörte ein Astra 2.0 CDTI zu unserem Tross, den wir nicht warten lassen wollten…

Testfahrt neuer Opel Meriva Testfahrt neuer Opel Meriva

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In die von Chefingenieur Helmut Ruff skizzierte Entwicklungsgeschichte waren wir Motoringenieure von Anfang an voll eingebunden. Der Startschuss zur CDTI-Applikation für den Meriva B erfolgte mit dem geschilderten „Styling Freeze“. Von da an entwickelte sich ein enges Verhältnis zu unseren Subsystem Mules, kurz SSM, auf Zafira B-Basis. Eines dieser Fahrzeuge haben wir extra für den Blog noch mal aufgespürt und abgelichtet, bevor es demnächst wohl den Weg alles Irdischen geht.

Prototyp neuer Opel Meriva Meriva-Mule im Zafira-Gewand

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Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat den neuen Meriva sehr günstig bewertet. Mit der Vollkasko neu (VKN)-Klasse 15 für den 74 kW/100 PS starken Meriva 1.4 setzen wir in dem Pkw-Stufensystem zwischen 10 (günstig) und 34 den Maßstab im Segment. Das nächstbeste Konkurrenzprodukt steht mit einer um rund 170 Euro höheren Jahresprämie zu Buche (bei 100 % Beitrag). Im Extremfall entstehen bei sonst identischen Konditionen sogar Prämienunterschiede von bis zu 750 Euro pro Jahr. Ebenso vorbildlich die Meriva-Bilanz im Dieselsektor: Während das Spektrum der Wettbewerber bis in VKN 21 reicht, halten wir mit dem 1.3 CDTI in VKN 16 und dem 1.7 CDTI in VKN 17 die Versicherungskosten im Zaum.

„Wie schafft ihr das bloß immer wieder?“, werde ich oft gefragt. Die Leser des Astra-Blogs wissen Bescheid: Durchdachte Konzeption der Aufprallbereiche plus intelligente, praxisnahe Reparaturlösungen heißt das Motto. Der Erfolg bei der Einstufung rechtfertigt unseren hohen planerischen und konstruktiven Aufwand. Die niedrigen Prämien tragen schließlich ganz wesentlich zu den niedrigen Unterhaltskosten bei und machen die Autos noch attraktiver. So profitieren wir mit den Kunden von der jahrelangen Forschung, Entwicklung, Berechnung, Simulation und Prüfung. Nicht zu vergessen die Abstimmung mit zig Abteilungen und Fachbereichen, angefangen beim Design über Package und Produktion bis hin zum Service.

Das Pflichtprogramm – den RCAR-10°/40%-Test – und darüber hinaus den ganz neuen RCAR-Bumper-Test hat der Meriva mit Bravour bestanden. Eine Extraportion Grips steckt in der bei Opel üblichen Kür: Wir berücksichtigen bei der Fahrzeugauslegung weitere praxisgerechte Situationen, die nicht direkt einstufungsrelevant sind. Das heißt: Auch wenn es jenseits der Standard-Testszenarien zu typischen Allerweltsremplern kommt, geht kaum etwas kaputt. So bleibt nicht nur die Versicherungsprämie, sondern auch die Werkstattrechnung im Rahmen. Das war uns wichtig. Schließlich gilt auch und speziell für den Meriva: Autofahren muss Spaß machen und dabei bezahlbar bleiben.

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Unsere Aggregate haben es wahrlich nicht leicht. Angesichts einiger Tests, die mittlerweile zum Standardprogramm jeder Motorenapplikation gehören, wird so manchem schon vom Zusehen übel. Beispiel Schwenkprüfstand: Damit lassen sich mit Kurven gespickte Berg-und-Talfahrten in beliebiger Intensität darstellen. Wir holen uns also quasi die Alpen nach Rüsselsheim und schauen, ob der Ölhaushalt des Kandidaten auch bei extremem „Seegang“ funktioniert.

Auf unseren hochdynamischen Prüfständen herrscht eigentlich ständig Hochbetrieb. Wir können hier die Betriebspunkte der Triebwerke über das gesamte Last-/Drehzahl-Kennfeld hinweg in relevanten Parametern (z.B. Treibstoff-Einspritzbeginn, Einspritzmenge) optimieren. Dies immer mit Blick auf die Zielwerte wie etwa Treibstoffverbrauch, Emissionen, Geräusch usw. Sämtliche Betriebsarten und -zustände sind reproduzier- und damit einwandfrei vergleichbar, ohne dass sich ein Rad dreht: Aufwärmphasen, Beschleunigen, Verzögern, Gangwechsel… Nicht zuletzt laufen hier die ersten EURO-Norm-Abstimmungen. So lässt sich auch der MVEG-B-Zyklus im ersten Iterationsschritt der Entwicklung ohne Auto „erfahren“.

Aber keine Sorge – natürlich haben wir weiterhin Straßenkontakt. Erstens, weil es auch bei uns Motorenentwicklern aufs Popometer ankommt (mehr dazu im nächsten Beitrag). Zweitens, weil der Echtbetrieb immer noch Erkenntnisse bringt, die keine Simulation und kein Prüfstand der Welt vermitteln können. Und drittens, weil’s Spaß macht ;-) .

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Heute ist die Kinopremiere des 3D-Meriva-Spots. Ich habe mit Sandra Cameron, bei Opel für digitale Projekte zuständig, über die Hintergründe des Projekts gesprochen.

Wie verbreitet sind 3D-Animationen und -Filme im Internet?

Es macht uns schon ein bisschen stolz, dass wir mit diesem Projekt Vorreiter innerhalb der Automobilindustrie sind. 3D ist ja insgesamt ein wichtiges Zukunftsthema für Fernsehen und Internet. Vor diesem Hintergrund ist der Meriva-Spot schon ein deutliches Signal.

Warum gerade für den neuen Meriva eine 3D-Animation?

Der Meriva ist ein sehr innovatives Auto. Das neue Türkonzept und zahlreiche Ideen sorgen im Innenraum für besonders hohe Flexibilität. Da lag es für uns nah, auch in der Kommunikation neue Technologien einzusetzen. Und über die Dreidimensionalität des Films kommt natürlich auch der Reiz der FlexDoors besonders gut zum Ausdruck.

Wie entsteht die Dreidimensionalität?

Wir haben zwei technologisch völlig unterschiedliche Versionen erstellt, eine fürs Kino und eine Internetfassung. Im Internet verwenden wir das klassische stereoskopische Verfahren. Die überlagerten Motive sind durch die Brillen mit einer roten und einer blauen Folie als dreidimensionales Bild wahrnehmbar. Beim Kinospot kommt das innovative, erst seit einigen Monaten eingesetzte Polarisationsverfahren zum Zug. Dabei werden, vereinfacht gesagt, abwechselnd das rechte und linke Bild projiziert. In den deutschen Kinos ist der Spot heute erstmals zu sehen, im Vorprogramm des neuen 3D-Films „Für immer Shrek“. Der räumliche Eindruck ist hier noch viel realitätsnäher als bei der Internetversion.

Wo gibt’s die Brillen fürs Internet?

In unserem Meriva 3D-Special können sie direkt geordert werden.

Wird 3D in der Opel-Kommunikation auch in Zukunft eine Rolle spielen?

Wenn es weitere interessante Entwicklungen in der 3D-Technologie gibt – ganz klar! Wir haben gerade in der Meriva-Kommunikation von Anfang an auf neue technische Möglichkeiten gesetzt, etwa mit dem interaktiven Internet-Film, der hier ja im März ein Thema war. Es gibt die klare Entscheidung: Innovative Fahrzeuge werden wir weiterhin kreativ und mit innovativen Medien in Szene setzen.

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Der neue Meriva ist serienmäßig mit einer elektrischen Parkbremse ausgestattet. Damit können Kunden das Auto ohne Kraftaufwand selbst an Extrem-Steigungen sicher abstellen. Ein Zug mit der Fingerspitze an der Taste unterhalb des Schalthebels genügt und die Elektronik teilt den Radbremsen die notwendige Klemmkraft zu.

Dazu kommt die Komfortfunktion: Das System erfasst die Intention des Fahrers und löst die Parkbremse automatisch beim Anfahren. Die nervige Spielerei mit Kupplung, Gas und Handbremse entfällt. Das ist nicht nur bequem, sondern auch sicher: Panikreaktionen wegen eines unkontrolliert zurückrollenden Autos gehören der Vergangenheit an.

Zigmal haben wir die Parkbremse durchgetestet – mit maximaler Ladung plus höchster Anhängelast, versteht sich. Für den großzügig ausgelegten Meriva waren da 3.225 Kilo samt Trailer fällig. Wie bei Opel üblich, ging unser Lastenheft über die legalen Anforderungen hinaus. So standen Steigungen bis zu 30 % auf dem Programm.

Steigungsprüfung neuer Opel MerivaFür mich hatte ein solcher Versuch schmerzhafte Konsequenzen: Als ich auf leicht feuchter Fahrbahn aus dem eben abgestellten Testwagen stieg, ging’s schon dahin – zackbumm, oder genauer: ein Fuß rutschte talwärts und zerrte so heftig an der Hüftaufhängung, dass der gesamte Organismus nicht mehr zu halten war. Der Allerwerteste fungierte als Knautschzone. Als ich mich wieder berappelt hatte, schaute ich in grinsende Gesichter. Schadenfreude? Aber nein. Die lieben Kollegen genossen es wohl einfach, dass der Meriva im Gegensatz zu mir standhaft blieb – per Fingerspitze festgenagelt.

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